Schützende Barrierecreme – wie funktioniert sie?
Eine Barrierecreme unterstützt die gesunde Hautbarriere dabei, ihre Funktion aufrechtzuerhalten. Die erwartete Wirkung ist Feuchtigkeitsversorgung und Pflege.
Auf dem Markt gibt es Dutzende von Cremes, deren Hauptbestandteil Glycerol, Glycerin oder Harnstoff (Urea) ist.
Schützende Barrierecremes hingegen wirken nach dem Prinzip einer Schicht, die die Haut von der äußeren Umgebung trennt. Sie verhindern den direkten Kontakt der Haut mit Reizstoffen.
Arten von schützenden Barrierecremes nach ihrer Wirkung
Zink – bei gereizter Haut
Zinkoxid wird bereits seit mehr als zweitausend Jahren zum Schutz der Haut verwendet. Es bildet auf der Haut einen leicht fettigen, hellen Film. Cremes auf Zinkbasis eignen sich zur Anwendung an bedeckten Körperstellen, z. B. unter Windeln und Verbänden. Auf dem Markt sind Zinkcremes wie Sudocrem, Reha, Uriage und viele andere erhältlich. Diese Cremes eignen sich zum Auftragen auf bereits verletzte und gereizte Haut.
Vaseline – zum Abdecken von Wunden
Petrolatum, auch Paraffin genannt, ist ein Erdölprodukt. Es bildet auf der Haut eine wasserundurchlässige und fettige Schicht. Ihre Wirksamkeit bei der Beschleunigung der Wundheilung beruht darauf, dass sie das Eindringen von Mikroben in die Wunde verhindert und ein Austrocknen der Wunde verhindert. Auf dem Markt erhältliche Produkte: Tena, Mediderm-Creme, Vitar.
Dimethicone – zur Vorbeugung von Hautirritationen
Diese Silizium-Sauerstoff-Verbindung hat sich als sehr stabil und sicher erwiesen. Sie hat auch im Gesundheitswesen Anwendung gefunden. Sie wird bei der Herstellung von Implantaten, Prothesen, Kathetern, Saugern und Cremes eingesetzt. Silikonöl zieht ein, hinterlässt keinen fettigen Film, lässt sich nicht abwaschen und verflüchtigt sich allmählich. Es wirkt mehrere Stunden lang und hält Substanzen zurück, die die Haut sonst reizen würden.
Ein Vertreter auf dem Markt ist Dermaguard.